Aktuelles

Bundeskongress der Integrationsbeauftragten 2017

2017 Vielfalt verbindet

Werben auf dem Bundeskongress der Integrationsbeauftragten

Als Partnerin der Landesinitiative "Vielfalt verbindet" wirbt die Städtekooperation auf dem Bundeskongress der Integrationsbeaufttragten Anfang April 2017 in Dortmund.

2016 Gewinnung von Nachwuchskräften

6. Interkommunales Forum

Mit rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand die gemeinsame Veranstaltung der Städtekooperation am 01. Juli 2016 mit der Partnerinitiative des Landes Nordrhein-Westfalen „Vielfalt verbindet – Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor“ eine gute Resonanz.

Vorgestellt wurden Initiativen zur Gewinnung von Nachwuchskräften. In dem anschließenden Austausch wurde eine noch intensivere und jugendgemäße Ansprache junger Menschen empfohlen ebenso wie die Berücksichtigung interkultureller Aspekte.

Eine Übersicht der Forumsinhalte finden Sie hier (pdf, 1237 kB).

2015/2016 "Deine Zukunft findet STADT"

Gemeinschaftsprojekt zur Gewinnung von Nachwuchskräften

Link zum Teaser "Glückskekse"

https://www.youtube.com/watch?v=1jzmxJ1Tr-E

Video Cover

Einzelspots und Infos

Mit viel Engagement sind kleine, im Ansatz witzige und manchmal auch schräge Spots entstanden, die für Aufmerksamkeit und Diskussionen sorgen. So hat es der "Batman" Spot bis in die Sender WDR Ruhr, RTL West und Sat1 geschafft.

Alle Spots sind auf YouTube und facebook zu sehen, ebenso sind Hinweise auf Stadtverwaltungen und Ausbildungsberufe zu finden.

Ankündigung social media
Bewerbungsbutton

Projektinhalte

Die eigentliche Herausforderung für eine zukunftsorientierte Verwaltug ist die Gewinnung von Nachwuchskräften und deren Halten, darin sind sich alle Kommunen der Städtekooperation einig.

Ulrich Ernst, Dezernent für Bildung, Soziales, Gesundheit, Jugend, Sport und Kultur der Stadt Mülheim an der Ruhr und Sprecher der Städtekooperation: „In den letzten Jahren haben wir in der Städtekooperation gemeinsam wichtige Grundlagen für die interkulturelle Öffnung unserer Verwaltungen entwickelt. Es freut mich sehr, dass wir jetzt mit dieser Imagekampagne daran anschließen und zusammen mit unseren Auszubildenden potenzielle Nachwuchskräfte auf originelle Weise ansprechen.“

„Deine Zukunft findet STADT“ so lautet der einvernehmliche Slogan unter dem die Kampagne für das Ausbildungsjahr 2017/2018 startete und über Facebook einzusehen ist..

Die Stadtverwaltung als Ausbildungsort und Arbeitgeberin mit ihren Aufgaben und Vorzügen ist für viele junge Menschen ein unbeschriebenes Blatt. Da muss sich etwas ändern.

Statt träge und spießig, dynamisch und modern – so ist die Stadtverwaltung heute und das will sie auch nach außen darstellen. Gleich 12 Kommunen hatten sich im Herbst 2015 interkommunal verabredet, dem rückständigen Image entschlossen entgegenzutreten und sich gemeinsam als attraktive Arbeitgeberinnen darzustellen.

Gemeinsam mit Nachwuchskräften der Verwaltung wurden Ideen gesammelt und in die Tat umgesetzt. Unter der Überschrift „Komm in unser Team, bewirb dich jetzt bei deiner Stadt“ haben sich engagierte Nachwuchskräfte zur Verfügung gestellt. Entstanden ist ein gemeinsames Video und Persönlichkeitsspots, die junge Menschen zwischen 16 und 23 Jahren ansprechen sollen.

Auch über die Facebook-Seite „Deine Zukunft findet STADT“ können Jugendliche Infos zu den Kommunen, Termine und Kontakte finden.

Das NRW Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales unterstützte das Projekt finanziell wie inhaltlich im Rahmen der Landesinitiative „Vielfalt verbindet“.

2015 Beitritt der Stadt Bottrop

Städtekooperation wächst auf neun Kommunen

Der Oberbürgermeister Bernd Tischler bei der Kontraktunterzeichnung im Stadtteilzentrum Ebel 27. am 2. September 2015.

2015 Das Regionalportal welcome.ruhr geht an den Start

Menschen für die Region gewinnen

Es war ein längerer Weg bis zur Verwirklichung der gemeinschaftlichen Initiative für ein Regionalportal welcome.ruhr. Jetzt ist es da!

In einer gemeinsamen Aktion mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) und der Städtekooperation Integration.Interkommunal hat die Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH (wmr) jetzt die Website www.welcome.ruhr an den Start gebracht, um Anwerbung und Integration von qualifizierten Einwandererinnen und Einwandern zu fördern.

Über die neue Plattform können Fachkräfte, Unternehmer, Studierende und Wissenschaftler schon in ihrem Heimatland Kontakt aufnehmen – um Standort-Informationen zu sammeln und sich beim Neustart in der Metropole Ruhr beraten zu lassen. Das Portal bietet Information und Beratung zu Arbeiten und Leben in der Metropole Ruhr, persönlichen Kontakt durch ehernamtliche Welcome-Guides und Service für Unternehmen.

Pressekontakt: Eva-Maria Kießler, Pressesprecherin, Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH, Kronprinzenstraße 6, 45128 Essen Telefon: 0201 / 632 488 16; E-Mail: kiessler@business.metropoleruhr.de;

Stimmen zum Startschuss

Ulrich Ernst, Sprecher der Städtekoperation: „Mit welcome.ruhr wird die Schaffung einer Willkommens- und Anerkennungskultur in den Kommunen und der Region beflügelt. Über die zielgruppenspezifische Informationsvermittlung hinaus unterstreicht das Portal Vielfalt als Marke für die Region, um so qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Einzigartig ist, dass hier Menschen mit Zuwanderungsgeschichte als „Welcome-Guides“ zu Wort kommen, die bereits über umfassende Erfahrungen verfügen und somit die richtigen Signale aufgrund der eigenen positiven Erlebnisse für einen wertschätzenden Umgang mit Vielfalt senden zu können.“

Karola Geiß-Netthöfel, RVR-Regionaldirektorin und tatkräftige Unterstützerin der Initiative: „Welcome.ruhr knüpft an die Einwanderungsgeschichte des Ruhrgebietes an. Früher kamen die Menschen zunächst aus Italien und Polen, dann vor allem aus der Türkei, um sich hier eine neue Existenz aufzubauen. Heute haben bereits mehr als acht Prozent aller Erwerbstätigen im Ruhrgebiet ausländische Wurzeln. Die Metropole Ruhr ist stolz auf ihre kulturelle Vielfalt – und heißt alle willkommen, die hier mit anpacken wollen. Unser Signal für Offenheit ist gerade jetzt wichtig. Ausländerfeindliche Einstellungen sind nicht nur menschenfeindlich – sie gefährden auch unser gemeinsames wirtschaftliches Wohl.“

Rasmus C. Beck, Vorsitzender der Geschäftsführung der wmr: „Qualifizierte Fachkräfte sind ein Gewinn für Unternehmen, nicht nur durch ihre Mehrsprachigkeit, sondern auch durch ihre interkulturelle Kompetenz und Herangehensweise im Betrieb. Was wir uns zwingend erhalten müssen ist eine offene Willkommens-Kultur, um weltweit qualifizierte Menschen für ein Leben bei uns zu begeistern und sie zum Bleiben und Arbeiten einzuladen. Ein guter Job allein reicht nicht, um Menschen mit ihren Familien zum Bleiben einzuladen. Die Wirtschaftsförderung hat hier eine klare Servicefunktion und sitzt an der Schnittstelle zwischen Verwaltung und Unternehmen: Wir müssen dafür sorgen, dass Fachkräfte auch die Infrastruktur und die Lebensqualität vorfinden, die sie für sich und ihre Familien brauchen. Die Menschen suchen heute nicht nur eine befriedigende Arbeit, sie wollen ihren Beruf mit ihrem Privatleben in Einklang bringen. Diese Chancen sind bei uns im Ruhrgebiet ausgesprochen gut.“

2014 Werkstatt für Vielfalt und Talente

5. Interkommunales Forum

Zum fünften Mal hat die Städtekooperation Integration. Interkommunal Akteure aus der Ruhrregion zu ihrem interkommunalen Forum eingeladen und diesen Raum für den interkommunalen und interdisziplinären Austausch geboten. Am 04. Juni 2014 im Technologiezentrum für Duisburg (TECTRUM) fanden sich rund 130 Personen aus Unternehmen, Verwaltungen, wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen aus der Region zusammen.

Eine Grundlage für das Forum 2014 war die im November 2011 gestartete gemeinschaftliche Initiative „Ein Zeichen für Vielfalt und Talente“.

Jetzt wurde mit dem 5. Forum Bilanz gezogen: Im Mittelpunkt standen fachliche Konzepte und aktuelle Kooperationen zu Diversitäts-Konzepten, Talent-Förderung und Willkommenskultur. Über acht parallel laufende, offene Werkstätten konnten sich die Forumsgäste zu Prozessen austauschen, Netzwerke erweitern und neue Ideen initiieren.

Mit dabei war die Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH mit dem angestrebten Regionalportal welcome.ruhr und der damit verbundenen Vorstellung engagierter Personen, die sich als welcome.guides zur Verfügung stellen, die Kommunen der Städtekooperation mit der Vorstellung des neuen Handlungsheftes 6 "Interkulturelle Kompetenz in Personalauswahlverfahren" (das Heft finden Sie über die Seite "unsere Produkte"), das Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung der Universität Duisburg-Essen mit seinen Partnern im Rahmen des Projektes Kommunale Integration, Beschäftigte und Arbeitsmarkt (KIBA) Essen Arbeit- und Beschäftigungsgesellschaft, JobCenter Duisburg,Volkshochschuel Dortmund, der Initiativkeris Ruhr mit der TalentMetropole Ruhr, die Fachhochschule Dortmund als Hochschule vor Ort mit ihrem "Nordstadtprojekt" und der Vermittlungsservice "SPRINT NRW" mit dem Angebot der Sprach- und Integrationsmittler/innen

2011 "Ein Zeichen für Vielfalt und Talente"

Gemeinsame Vereinbarung von Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft

Über einhundert Vertreter von Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft haben am 20.09.2011 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen in einer feierlichen Zeremonie die Vereinbarung „Ein Zeichen für Vielfalt und Talente“ unterschrieben.

Mit der Vereinbarung machen sich die Akteure stark für die Schaffung einer Willkommenskultur in der Metropole Ruhr, für einen wertschätzenden Umgang miteinander und für die Etablierung der Talentförderung als ein Markenzeichen der Region. Zu den Erstunterzeichner/-innen gehören neben den sieben Oberbürgermeistern/-innen auch Vertreter /-innen von Unternehmen, Verbänden und Universitäten aus allen sieben Kommunen.

Die Kernaussagen der Vereinbarung:

Wir setzen uns in der Metropole Ruhr gemeinsam dafür ein,

1. eine Willkommenskultur zu schaffen und für einen wertschätzenden Umgang mit Vielfalt zu werben,

2. Talentförderung zum Markenzeichen der Metropole Ruhr zu machen, indem wir

  • Talente in die Region holen und binden,
  • vorhandene Potenziale in der Region aktivieren und ausschöpfen, indem wir allen eine erfolgreiche Bildungsbiografie unabhängig von Herkunft, Religion und sozialem Status in der Region ermöglichen,

3. unsere Ziele durch mehr Austausch, Transparenz und gemeinsame Initiativen zu stützen und die Wirksamkeit unseres gemeinsamen Handelns regelmäßig zu überprüfen.

Die Initiative ist offen für weitere Akteure und Interessierte, die sich anschließen möchten oder ihre eigenen Aktivitäten mit dieser Initiative verbinden. Weitere Informationen finden Sie unter als Download.