Migrantenorganisationen werden als (potentiell) wichtige kommunale Partner angesehen. Sie erreichen Bürgerinnen und Bürger unterschiedlicher Herkunft und Kulturen oft besser als staatliche Anlaufstellen und genießen deren Vertrauen. Ein Zusammenwirken zwischen ortsansässigen Migrantenorganisationen und der Verwaltung ist ein wichtiger Bestandteil kommunaler Integrationsstrategien.
Aber wie sehen die Partnerschaften derzeit aus? Wie hat sich die Vereinslandschaft in den letzten Jahren verändert? Welche übergeordneten Strukturen bzw. Netzwerke gibt es? Gibt es regelmäßige, systematisierte Dialogstrukturen zwischen Kommune und Migrantenorganisationen? Welche Kenntnisse über die Organisationen, ihren Wirkungsbereich und ihre Konformität gegenüber der deutschen Gesellschaftsordnung und ihren Werten gibt es?.
Wir wollen mit unserem gemeinschaftlichen Vorhaben über eine Bestandsaufnahme und über Dialogansätze zur Klärung vieler Fragen und zur Transparenz beitragen..
- Eine Bestandsaufnahme über Zuzsammenschlüsse und einzelne Mogratneorganisationen soll allen beteiligten Kommunen einen Überblick über ihre eigenen Migrantenorganisationen und die in der Ruhrregion ermöglichen.
- Kleine Gesprächsrunden mit ausgewählten Migrantenorganisationen und Netzwerken, Kooperationspartnern wie z.B. den Integrationsagenturen sollen Aufschluss geben über vorhandene Informationswege, interkulturelle Öffnungsprozesse und Teilhabechancen und -bedarfe.
Langfristig sollen Empfehlungen zum Aufbau von Partnerschaften und zur Verbesserung des Dialogs bzw. systematischer Dialogstrukturen mit Migrantenorganisationen erarbeitet werden.













