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Vielfalt schafft zukunft

Stadt Bottrop verstärkt regionale Zusammenarbeit

Als neunte Kommune ist jetzt auch die Stadt Bottrop offizielles Mitglied der Städtekooperation Integration.Interkommunal.

Im Kreise der kommunalen Verantwortlichen für Integration unterzeichnete der Oberbürgermeister Bernd Tischler am 02.09.2015 den Kontrakt „Interkulturelle Städteregion Ruhr“, dem sich seit 2008 mehrere kreisfreie Städte der Ruhrregion angeschlossen haben.

„Ich freue mich, dass sich der Rat und der Integrationsrat der Stadt einstimmig für die Kooperation entschieden haben", sagte Bernd Tischler. “Wir wollen das regionale Denken verstärken und die Potenziale der Zuwanderung nutzen.“

Das Bottroper Referat für Migration hat bisher als Gast an der Städtekooperation teilgenommen und nach den positiven Erfahrungen war die Unterzeichnung eine logische Konsequenz. In dem ansprechenden Rahmen des Stadtteilzentrums Ebel 27 und in lockerer Atmosphäre überreichte Ulrich Ernst als Sprecher der Städtekooperation das gemeinschaftliche Handlungsbuch „Vielfalt schafft Zukunft“.

Im Mittelpunkt der bestehenden Kooperation stehen Entwicklungsansätze für ein interkulturelles Personalmanagement der Stadtverwaltungen als auch die Stärkung der Willkommenskultur in der Region. „Wir haben“ so Ulrich Ernst als Sprecher der Kooperation „mit dem welcome.ruhr Projekt und gemeinsam entwickelten Ansätzen zur interkulturellen Öffnung der Stadtverwaltungen gute Ergebnisse vorzuweisen. In diesem Sinne wollen wir weitermachen.“

Kooperation mit der Landesinitiative "Vielfalt verbindet"

Die Städtekooperation und das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) schließen eine Partnerschaftsvereinbarung.

Am 9. Juli 2013 in Herne unterzeichneten unsere acht Städte die Partnervereinbarung „Vielfalt verbindet. Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor“ mit dem Integrationsministerium. -

„Die kulturelle Vielfalt in unseren Städten ist eine große Ressource. Deshalb freut es mich sehr, dass gleich acht Ruhrgebietsstädte diese Partnerschaft eingehen“, so die Staatssekretärin im Integrationsministerium, Zülfiye Kaykin bei der Unterzeichnung. „Die acht Städte verpflichten sich damit, die interkulturelle Kompetenz ihrer Beschäftigten zu stärken und die Vielfalt in unserer Gesellschaft als Chance und Zukunftsaufgabe aufzugreifen."

Horst Schiereck, Herner Oberbürgermeister und Gastgeber der Veranstaltung: „Für die Städte gewinnt die Integration von Auszubildenden, Nachwuchskräften und Beschäftigten mit Migrationshintergrund zusehends an Bedeutung. Im Zuge des demografischen Wandels und der Internationalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft brauchen wir eine interkulturelle Personalpolitik um zukunftsfähig zu bleiben.“

Ulrich Ernst, Sozialdezernent aus Mühlheim an der Ruhr und Sprecher der Städtekooperation: „Wir haben heute als Städtekooperation Integration. Interkommunal gemeinsam mit dem Land NRW (MAIS) die Partnerschaftsvereinbarung für die Landesinitiative „Aktive Partnerschaften in NRW – Vielfalt verbindet! Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor“ unterzeichnet. Damit verfestigen und dokumentieren wir die seit vielen Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit unserer Städte mit dem MAIS für die Zukunft der Metropole Ruhr. Wir entwickeln gemeinsam Standards und Verfahren, um bei der Personalauswahl in unseren Kommunen, interkulturelle Kompetenz bei Mitarbeitern und Führungskräften verstärkt zu berücksichtigen.“

Die Partnervereinbarung ist ein zentrales Modul aus dem Maßnahmenkatalog der Landesinitiative. Mehr dazu finden Sie hier.

Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung am 9. Juli 2013

Beitritt der Stadt Herne

Die Städtekooperation wächst auf acht Kommunen.

Mit der Unterzeichnung des Kontraktes "Interkulturelle Städteregion Ruhr" hat Horst Schiereck als Oberbürgermeister der Stadt Herne am 26. März 2012 den Beitritt seiner Stadt zu unserer Städtekooperation erklärt und damit das Bündnis auf jetzt acht Kommunen erweitert.

Bei der Unterzeichnung betonte er die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten, die in vielen Handlungsfeldern mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert werden.

Die Unterzeichnung fand im Anschluss an die Regiesitzung der kooperierenden Städte statt, zu der die für Integrationsthemen zuständige Dezernentin Gudrun Thierhoff Kolleginnen und Kollegen aus Bochum, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Oberhausen und Mülheim an der Ruhr ins Herner Rathaus eingeladen hatte. Von der Zusammenarbeit verspricht sich Frau Thierhoff bei der Integrationsarbeit einen wichtigen Schritt nach vorn.

Die Städtekooperation "Integration.Interkommunal"

Strukturwandel, demografische Entwicklungen und Integrationsprozesse beschäftigen alle Kommunen und stellen insbesondere die großen Kommunen im Regionalverband Ruhr (RVR) vor vergleichbare Herausforderungen. Hier sind gesellschaftliche Veränderungen früh und besonders spürbar. Im Wettbewerb um die besten Köpfe und den Anschluss sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen ist das Thema Integration in den Mittelpunkt kommunalen Handelns gerückt.

Mit unserer Gründung im Jahr 2008 haben wir auf den Weg gemacht, Ideen und Lösungsansätze für innovative Handlungsansätze zu entwickeln:

  • interkommunal, als Städtekooperation
  • interdisziplinär, durch die Mitwirkung unterschiedlicher Fachbereiche
  • interkulturell, in der Vielfalt der Beteiligten.

Oberstes Ziel der Kooperation ist es, für vergleichbare Entwicklungen in den Kommunen gemeinsame Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln und einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Region Metropole Ruhr zu leisten.

Thematische Schwerpunkte sind

  • der demografische Wandel und die Gestaltung von Migrations- und Integrationsprozessen
  • der Umgang mit Vielfalt und ein auf Diversität angelegtes Personalmanagement
  • die Gewinnung von Auszubildenden, von Nachwuchskräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Migrationsgeschichte
  • die Verbindung von Standortfragen unter dem Aspekt zunehmender Internationalisierung und Demografie mit Aspekten gelingender Integration und Potenzialnutzung
  • der Anschluss sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen

Wenn Sie sich als Kommune bzw. Kreis im RVR Gebiet näher für unsere Städtekooperation interessieren, wenden Sie sich bitte an die im Impressum benannten Kontaktpersonen.

Neben Eigenleistungen der Kommunen wird die Städtekooperation seit 2008 unterstützt durch das Land Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales.